Heute die Lehre von morgen gestalten

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Wie gestalten Lehrende ihre Lehrveranstaltungen und die Prüfungen? Wie gehen sie gut mit ihren Studierenden um und wie können sie Künstliche Intelligenz sinnvoll für die Lehre nutzen? Die Hochschuldidaktik der Hochschule Magdeburg-Stendal bietet Lehrenden zahlreiche Angebote zur Unterstützung, Beratung und Weiterbildung für ihre Lehre an. Verantwortlich für die Angebote ist Christa Wetzel.

Der Servicebereich für Qualitätsentwicklung, Hochschuldidaktik und Digitalisierung (QHD) arbeitet stetig daran, das Studium – sowohl für Studierende als auch für Lehrenden – so gut wie möglich zu entwickeln, damit „möglichst viele sehr unterschiedliche Studierende hier möglichst gut studieren können“, erklärt Christa Wetzel. Ihr ist es wichtig, dass den Studierenden eine wirkliche Chance zum Lernen geboten wird.

Aber auch Herausforderungen bezüglich der fortschreitenden Digitalisierung sind Bestandteil der Arbeit des Servicebereichs QHD: Wie archiviert man Prüfungen, die über Moodle geschrieben werden? Wie stellt man sicher, dass Studierende ihr eigenes Wissen in den Klausuren anwenden? Wie steht KI im Verhältnis zu fachlichem Wissen und Können?

Das gesamte Angebot der Hochschuldidaktik findet für die Lehrenden auf freiwilliger Basis statt: „Nehmen sie an einem einzelnen Workshop teil oder machen sie sogar ein ganzes Programm mit? – Das entscheiden sie selbst. So kommen dann immer die zusammen, die etwas lernen und sich austauschen wollen.“

Im Rahmen der Hochschuldidaktik gibt es viele verschiedene Angebote. Christa Wetzels persönliche Highlights sind zum einen die Hochschuldidaktischen Wochen. Zweimal jährlich gibt es zwei Wochen mit Workshops zu allen möglichen Themen, durchgeführt auf dem Campus sowie online. Wetzel bietet dabei nicht nur selbst Workshops an, sondern zieht auch externe Referent:innen und hochschulinterne Akteur:innen heran, um den Lehrenden einen breiten Input für die Weiterentwicklung der Lehre bieten zu können.

Ein anderes Herzensprojekt von Wetzel ist das ebenfalls von ihr organisierte hochschuldidaktische Zertifikatsprogramm: „Ein Grundlagenzertifikat für die Hochschullehre, in dem diejenigen, die die Dinge lieber systematisch angehen wollen, zentrale Bereiche der Lehre nacheinander durchgehen: Wie plane ich Lehre? Wie mache ich Prüfungen? Wie aktiviere ich Studierende? Wie hole ich Feedback von den Studierenden ein? Das Ganze ist ein Jahresprogramm mit regelmäßigen Treffen, mit Selbstlernen und mit einer Prüfung. Ähnlich wie beim Studieren auch.“

Bereits während ihres Geschichts- und Politikwissenschaftsstudiums war Christa Wetzel im Fachschaftsrat und befasste sich mit Fragen zur Qualität in der Lehre. Und als sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Hamburg selbst Lehrveranstaltungen durchgeführt hat, nahm sie an hochschuldidaktischen Weiterbildungen teil. Seit 13 Jahren arbeitet sie nun bereits an der Hochschule Magdeburg-Stendal und freut sich unverändert über diese Tätigkeit: „Das Beste ist, dass ich in meinem Feld immer etwas Neues lernen kann. Die Welt verändert sich, ich muss mich mit neuen Themen beschäftigen und das ist so spannend.“

Servicebereich für Qualitätsentwicklung, Hochschuldidaktik und Digitalisierung


Aufgeschrieben von Phoebe Koschnieder | Fotos: Adobe Stock & Phoebe Koschnieder | Veröffentlicht am: 20.03.2026


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