Viva España: Praktikum unter der Sonne Spaniens

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Journalismus-Studentin Phoebe befindet sich derzeit in einem dreimonatigen Auslandspraktikum bei einem Online-Magazin im spanischen Málaga. Wie sie ihren Praktikumsplatz gefunden hat, welche Erfahrungen sie sammeln konnte und welche Tipps sie für andere Studis hat, verrät uns die Bachelorstudentin im Interview.

Warum hast du dich für ein Praktikum im Ausland entschieden?
Für meinen Bachelorstudiengang Journalismus ist es obligatorisch für eine Weile im Ausland zu gehen. Hier haben wir die Wahl, ob wir entweder ein Praktikum absolvieren oder ein Semester lang im Ausland studieren. Die zwei ausschlaggebenden Gründe dafür ein Praktikum zu machen, waren für mich die Berufserfahrung, die ich damit sammeln kann, und dass ich nicht ein halbes Jahr von Zuhause weg bin.
 

Warum hat es dich nach Spanien verschlagen?
Ich wollte innerhalb der EU bleiben, um die ERASMUS+ Förderung in Anspruch nehmen zu können. Da ich mein Praktikum fürs Frühjahr geplant habe, wollte ich gerne ins Warme, um dem kalten Wetter in Deutschland etwas entkommen zu können. Dass Strand und Meer in unmittelbarer Nähe sein würden, war außerdem ein Pluspunkt.

Wie finanzierst du deinen Auslandsaufenthalt?
Ich konnte innerhalb der EU ganz einfach ERASMUS+ beantragen. Das ist in meinem Fall auch genügend Geld, um meine Miete und sonstige Ausgaben abzudecken. Dennoch würde ich empfehlen, vor einem Aufenthalt im Ausland einen gewissen Puffer anzusparen, um nicht jeden Cent umdrehen zu müssen.


Wie hast du dich auf dein Auslandspraktikum vorbereitet?
Nachdem ich die Zusage für meinen Praktikumsplatz bekommen und diesen mit meiner betreuenden Dozentin abgeklärt habe, war der erste Schritt für mich ein Zimmer vor Ort zu finden. Dieses habe ich dann auch recht schnell über eine App gefunden. Danach habe ich direkt die Flüge gebucht und die DAAD-Auslandskrankenversicherung für Studierende im Ausland abgeschlossen. Ich habe leider nie Spanisch gelernt und auch in Vorbereitung auf mein aktuelles Praktikum nur sporadisch über eine Sprachlernapp das ein oder andere aufgefasst.

Wie ist es in einem Land zu arbeiten, dessen Sprache man nicht spricht?
Zum Glück wird innerhalb meines Praktikumsunternehmens ausschließlich Englisch gesprochen. Außerdem kommt man in einer so touristischen Stadt in Spanien wie Málaga mit Englisch sehr gut zurecht. Kleine Phrasen, die man alltäglich gebrauchen kann, um beispielsweise einkaufen zu gehen, schnappt man leicht auf. Dadurch kann ich wenigstens ein wenig so tun, als würde ich die Sprache beherrschen. Hätte ich jedoch im Vorfeld mehr Zeit gehabt, hätte ich gerne einen Sprachkurs belegt.


Was sind deine Tipps für Studierende, die ebenfalls ein Auslandspraktikum machen wollen?
Auch wenn ihr nicht so große Lust oder Angst vor einem längeren Aufenthalt im Ausland habt: Traut euch und zieht durch. Ich war auch etwas skeptisch, aber es hat meine Erwartungen komplett übertroffen. Insbesondere im sozialen Aspekt konnte ich tolle, interessante Leute treffen, denen ich sonst nie begegnet wäre. Dadurch werden Erinnerungen geschaffen, die immer bleiben werden. Setzt euch ansonsten auf jeden Fall frühzeitig mit der Planung auseinander, um Zeitdruck und Stress zu vermeiden, denn manchmal dauert es länger als gehofft etwas Passendes zu finden.

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Fotos: Phoebe Koschnieder | Veröffentlicht am: 04.05.2026


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