Angewandte Gesundheitswissenschaften

Bewirb dich ab dem 1. Mai für das Wintersemester 2026/27!

Facts zum Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften

Standort:

Magdeburg

Studienart:

Masterstudium

Abschluss:

Master of Arts

Studienbeginn:

Wintersemester

Dauer:

4 Semester

Bewerbungsschluss:

regulär: 15.09. / uni-assist: 15.08.

Zulassungsbeschränkung:

nicht zulassungsbeschränkt

Akkreditierung:

Systemakkreditiert

Semesterbeitrag:

308,80 EUR

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Am Mittwoch, 29. April | 17:00 Uhr freuen sich Prof. Dr. Dagmar Arndt und Prof. Dr. Michael Wurm auf dich hier, bei ZOOM >>>
Meeting-ID: 61028449266
 


Angewandte Gesundheitswissenschaften (Master) ist dein Studiengang, wenn…

du dich in deinem Master-Studium in einem oder zwei Studienprofilen besonders einarbeiten möchtest: Arbeit und Gesundheit und/oder Mental Health. Das viersemestrige Studium vermittelt nicht nur fundiertes theoretisches Wissen und praktische Skills für die Berufsfelder der Angewandten Gesundheitswissenschaften, sondern auch grundlegende Kenntnisse in zwei Studienprofilen, die Themen und Megatrends unserer Zeit adressieren.

Zu Beginn deines Studiums triffst du deine Wahl des Profils und startest damit im ersten Semester. Diese Wahl kannst Du im zweiten Semester beibehalten und dir die Vertiefungsrichtung im Zeugnis ausweisen lassen. Alternativ wechselst Du in die andere Vertiefungsrichtung.

Die Profile bieten den Studierenden die Möglichkeit, individuelle Interessen zu verfolgen, themenspezifisches Wissen weiter auszubauen und anwendungsorientierte Kompetenzen zu entwickeln. Sie verbinden forschungsbasierte Lehrinhalte mit praxisnahen Elementen - darunter ein eigenständiges Projektmodul - und bieten die Möglichkeit, fachbereichsintern und -übergreifend individuelle Vertiefungsthemen in den Profilen zu wählen. So kann der eigene Kompetenzaufbau individuell erweitert werden.

Studieninhalte

Der Studiengang umfasst drei Bereiche von Grundlagenmodulen, die das fachliche Fundament für eine professionelle gesundheitswissenschaftliche Tätigkeit bilden:

  1. Gestaltung von Transformationsprozessen mit Fokus auf Gesundheit: Die Inhalte beziehen sich auf Grundlagen gesellschaftlicher Transformationsprozesse und von lebensweltlichen Veränderungsprozessen. Grundlegende Methoden und Ansätze in der Gestaltung von Veränderungsprozessen und der Organisationsentwicklung werden behandelt.
  2. Gesundheitsforschung einschließlich qualitativer und quantitativer Methoden in der Gesundheitsforschung sowie evidenzbasierte Praxis in den Gesundheitswissenschaften.
  3. Schlüsselkompetenzen für die gesundheitswissenschaftliche Praxis, die vertiefte theoretische, methodische und personale Kompetenzen in den Feldern Moderation und Projektmanagement, Human Resources Management sowie Beratung und Information vermitteln.

Der Studiengang bietet den Erwerb vertieften Wissens und vertiefter Kenntnisse sowie Kompetenzen in den beiden Studienprofilen Mental Health oder Arbeit und Gesundheit. Dies erfolgt auf der Basis einer einführenden Veranstaltung über beide Studienprofile, einem Praxisprojekt sowie zwei zu wählenden Vertiefungsveranstaltungen im thematischen Bereich der Studienprofile.

Das Profil Mental Health vermittelt vertiefte Kenntnisse zur Bedeutung psychischer Gesundheit für die Bevölkerung im Kontext von Public Health. Studierende setzen sich mit der Epidemiologie psychischer Erkrankungen, zentralen Determinanten psychischer Gesundheit sowie gesellschaftlichen Transformationsprozessen auseinander. Ein Schwerpunkt liegt auf evidenzbasierten Ansätzen der Prävention, Gesundheitsförderung und psychosozialen Versorgung. In Vertiefungsveranstaltungen werden aktuelle Herausforderungen und Strategien im Bereich Public Mental Health diskutiert. Ein begleitendes Praxisprojekt ermöglicht es den Studierenden, ein eigenständiges Projekt zur Förderung psychischer Gesundheit wissenschaftlich fundiert zu planen, umzusetzen und kritisch zu reflektieren.

Das Profil Arbeit und Gesundheit vermittelt vertiefte Kenntnisse zum Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Gesundheit aus gesundheitswissenschaftlicher Perspektive. Studierende setzen sich mit arbeitswissenschaftlichen Theorien, psychosozialen Belastungsmodellen sowie Konzepten des Arbeitsschutzes, der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) auseinander. Ein Schwerpunkt liegt auf rechtlichen Rahmenbedingungen sowie auf evidenzbasierten Ansätzen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeit. In Vertiefungsveranstaltungen werden aktuelle Herausforderungen und Strategien im Kontext von Arbeit und Gesundheit analysiert. Ein begleitendes Praxisprojekt ermöglicht es den Studierenden, ein eigenes Projekt zur Förderung von Gesundheit in Arbeitskontexten wissenschaftlich fundiert zu planen, umzusetzen und kritisch zu reflektieren.

Das dritte Semester startet mit einem vierwöchigen Block zum Modul "Human-Resources-Management". Nach dem Modulabschluss folgt die Praxisphase, die eine Dauer von 15 Wochen umfasst. Sie wird für den Zeitraum des zweiten Drittels des Semesters empfohlen. Die Studierenden erproben in der Praxisphase Kompetenzen in der eigenständigen Entwicklung, Koordination, Evaluation von (Teil-)Vorhaben unter Bezugnahme wissenschaftlicher Konzepte und Methoden. Sie entwickeln Strategien, um theoretisches Wissen auf die Praxis zu übertragen, praktische Erfahrungen theoriebasiert zu reflektieren sowie daraus Lern- und Entwicklungsbedarfe abzuleiten und sich diese selbstständig anzueignen.

Die Masterarbeit wird i.d.R. im vierten Fachsemester erstellt. Praxisphase und Masterarbeit stärken die Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Fragestellungen selbstständig zu bearbeiten und Ergebnisse adressatengerecht zu präsentieren.

Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen sind:

  • ein erster berufsqualifizierender akademischer Abschluss der Fachrichtungen Sozial- und Gesundheitswissenschaften/Public Health einschließlich fachverwandter Studiengänge mit Gesundheitsbezug mit mind. guten Leistungen (Note 2,5 und besser) in einer Regelstudienzeitvon von mindestens sechs Semestern oder mindestens 180 Credits,

  • ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau der Hochschulzugangsberechtigung.

Dieser Studiengang kann als individuelles Teilzeitstudium absolviert werden, wenn die folgenden Bedingungen vorliegen:

  • Berufstätigkeit
  • Erziehung eines Kindes (bis Vollendung des 12. Lebensjahr)
  • Pflege/Betreuung von Angehörigen
  • andere Gründe: schwere Erkrankung, Behinderung, erheblich gesellschaftliches Engagement oder Leistungssport

Die Beantragung des Teilzeitstudiums muss vor Beginn des jeweilig gewünschten Semesters erfolgen und kann maximal für 2 Semester beantragt werden. Folgeanträge sind möglich.

Näheres regelt die Rahmenordnung für ein individuelles Teilzeitstudium an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Darüber hinaus kann auch nur die Praxisphase (15 Wochen) im dritten Fachsemester bei Elternschaft, Krankheit und/oder aus anderen Gründen auf Antrag beim Prüfungsausschuss als Teilzeitstudium absolviert werden.

SPRACHKENNTNISSE
Die notwendigen Deutschkenntnisse können durch folgende Nachweise erbracht werden:

  • Goethe-Zertifikat C2
  • DSD II (Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz)
  • DSH II (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang)
  • TELC Deutsch C1 Hochschule
  • TestDaF (mindestens 16 Punkte & mindestens Niveaustufe 3 in den Teilprüfungen)
  • ÖSD C2 (Österreichisches Deutschzertifikat)
     

BEWERBUNG
Die Prüfung ausländischer Bildungsnachweise erfolgt durch uni-assist e.V..
Informationen finden Sie auf der Webseite von uni-assist.

Bewerbungsfrist bei uni-assist: 15. August (Wintersemester)

Perspektiven

Das Profil des Masterstudiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften ist kompetenz- und handlungsorientiert ausgerichtet und verbindet wissenschaftliches Arbeiten mit praxisnahen, projekt- und forschungsorientierten Lernformen. Durch projektbasiertes Lernen, vielfältige Lehrmethoden und die Zusammenarbeit mit Praxispartnern bearbeitest du schon im Studium reale gesundheitswissenschaftliche Fragestellungen theoriegeleitet, reflektierst diese kritisch und entwickelst praxisnahe, evidenzbasierte Lösungsansätze. Insgesamt qualifiziert dich das Kompetenzprofil dazu, in vielfältigen gesundheitsrelevanten Organisations- und Lebenswelten verantwortungsvolle wissenschaftliche, planerische und gestaltende Aufgaben zu übernehmen, u.a. bei Trägern der Sozialversicherungen, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, in Ministerien und Behörden auf Landes- und Bundesebene, in Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, in Landesvereinigungen für Gesundheit, in nationalen und internationalen Unternehmen, Verbänden, Stiftungen mit Handlungsfeldern im Bereich Gesundheit, in Einrichtungen der Gesundheitsbildung u.v.m.

Studienfachberatung

Du hast konkrete Fragen zum Studiengang oder möchtest Studierende kennenlernen? Dann wende dich gern an unsere Studienfachberatung oder die Scouts.

Studienfachberaterin
Prof. Dr. Dagmar Arndt
E-Mail: dagmar.arndt@h2.de Telefon: 0391/886 4320
Campus Magdeburg
Haus 1, Raum 2.52

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