„Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe“

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Zweimal jährlich haben Studieninteressierte die Möglichkeit, einen Studienplatz für den Bachelor Industrial Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal zu ergattern. Die Herausforderung dabei: Man muss eine Bewerbungsmappe einreichen.

Diesen Prozess hat auch Studentin Kim Luisa erfolgreich hinter sich gebracht. Und das ohne große Vorerfahrung.

Um Industrial Design studieren zu können, müssen Bewerbende eine Eignungsprüfung ablegen. In der ersten Stufe geben die Studieninteressierten eine digitale Mappe ab, bestehend aus einer zeichnerischen Kompositionsaufgabe, einem persönlichen Portfolio sowie einem selbstgeschriebenen Motivationsschreiben.

„Jeder, der sich halbwegs ordentlich bei diesen Aufgaben anstellt und alles einreicht, wird in der Regel auch zur zweiten Stufe eingeladen“, versichert Prof. Schmid-Wohlleber, Studienfachberater und Vorsitzender des Prüfungsausschusses für Industrial Design.

Seine Divise sei es, erst über die Arbeit der Menschen zu entscheiden, nachdem man mit diesen gesprochen habe. Daher soll auch die künstlerische vor der schulischen Leistung stehen: „Man muss bei uns nicht Mathe können. Man muss eher die Welt verstehen und sich in ihr auskennen.“

Mehr Reflexion und Vorbereitung

Studieninteressierte sollten sich in Vorbereitung auf ihre Bewerbung mit den eigenen Interessen auseinandersetzen: Was möchte ich selbst gestalten? Welches Produkt finde ich schön gestaltet und welche Designer:innen, Künstler:innen oder Architekt:innen sagen mir besonders zu? „Setzt euch mit Design, Gestaltung oder auch Kunst auseinander.

Aber beschäftigt euch auch zu mindestens ein bisschen mit dem Institut und den Studiengängen“, rät Prof. Schmid-Wohlleber den Bewerbenden für das persönliche Gespräch während der zweiten Stufe des Bewerbungsprozesses. 

Erfolgreich bewerben ohne viel Vorkenntnisse

Vor ihrer Bewerbung musste sich auch Industrial-Design-Studentin Kim Luisa mit ihren persönlichen Interessen und Anforderungen an ein Studium befassen. Ihr Wunsch nach einem praktisch orientierten Studium wurde auf dem Magdeburger Campus erfüllt. „Mir gefiel das weite Spektrum an Jobmöglichkeiten, weil man alles im Grundstudium lernt und es nicht nur auf einen Bereich konzentriert ist“, erklärt sie ihre Motivation zur Bewerbung.

Diese habe sie zu Beginn verunsichert, da sie sich aufgrund ihrer Prüfungsangst ungern mit anderen vergleiche. Jedoch verlief die Bewerbung für sie wesentlich entspannter als gedacht: „Es ist nichts, was man nicht meistern könnte. Die Aufgaben sind super greifbar und auch ohne Vorerfahrungen machbar.“

Neben ihrer künstlerischen Affinität kann Kim Luisa nur von Vorwissen aus dem Kunstunterricht profitieren. Ein Praktikum oder einen Mappenkurs hätte sie dennoch gerne vor dem Bewerbungsprozess absolviert. Und obwohl ihr die Zeit dafür fehlte, hat es ihrer Bewerbung keineswegs geschadet.

Ihr erstes Semester hat Kim Luisa abgeschlossen und ist mit allen Facetten des Studiums zufrieden. „Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf das dritte Semester, wenn es ein wenig entspannter wird.“  

Neugierig geworden? Ab 1. Mai kannst du dich bewerben für:

Bachelor Industrial Design

Master Interaction Design

Master Engineering Design


Aufgeschrieben und fotografiert von Phoebe Koschnieder l Veröffentlicht am: 22.04.2026


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